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Er wünschte sich keinen gebastelten Gutschein für ein Tortenstück seiner Wahl. Stattdessen einen Joint. Wie bitte? Ja, eine berauschende Inhalation aus der Tüte. Einmal im Leben high sein. Denn während mein gesetzestreuer Herr schon in den 60ern das Gras nur aus den Blumenbeeten zupfte, tanzten die Blumenkinder in Wolken von Haschisch und Patschuli. Jetzt will er sich auch mal benebeln. So abenteuerlustig kenne ich dich gar nicht, Vater.

Ja, diesen Hanf umranken Mythen. Und Tatsachen. Protestdroge und Betäubung im Amerika der 60er. Genuss- und Heilmittel seit Menschengedenken. Bereits in der Steinzeit berauschteman sich. Die Chinesen priesen schon vor ca. 5.000 Jahren den „Nektar der Verzückung“. Selbst auf der Mumie Ramses II. fand man Cannabispollen. Der gekrönte Kiffer. Auch die kluge Kräuternonne, Hildegard von Bingen, baute Gras an. Zu therapeutischen Zwecken.

George Washington tat es ihr gleich, der damit seine lebenslangen Zahnschmerzen besänftigte. Seit 1925 global kriminalisiert, führte Hanf lange eine Mauerblümchenexistenz. Inzwischen heiligt der Zweck wieder das Mittel. Schmerzpatienten erhalten in Deutschland seit 2017 Cannabisblüten auf Rezept. Bei uns steht die Entscheidung noch aus. Produkte mit Cannabidiol, einem von 400 Inhaltsstoffen der Arzneipflanze des Jahres*, – sind schon länger hier erhältlich. Sie lindern viele chronische Beschwerden, z.B. bei Asthma, Rheuma oder Epilepsie. Ohne psychodelische Wirkung. Als Öl oder Trunk helfen sie mir in den Schlaf, denn CBD dockt an meine körpereigenen Cannabinoid-Rezeptoren an und fährt das Stress-System runter. Entspannte Träume statt Nachtwache im Bett.

Schönes Heilsversprechen! Hanf ohne High! Da greife ich doch zur Hanfkräuter-Flasche oder auch zum Hanfölfläschchen aus der Westend Apotheke. Rauchen, wie Meister Shakespeare, besser nicht. Vor den mysteriösen Begleiterscheinungen plus Heißhunger-Attacken habe ich Respekt. Am besten ich frage noch mal meinen Lieblingsapotheker aus Hietzing, was den Geist ohne Geister beflügelt…

 

* Gekürt vom Herbal Medical Products Plattform Austria (HMPPA)

„Auf sie!“ sagte sich der propere Knecht, breitete die Flügel der Liebe aus und landete auf der willig dahingestreckten Magd. Gierige Lust in jeder Faser. Plötzlich ein frühzeitiger Erguss. Aus seiner stattlichen Nase. Gefolgt von einer Salve an Haptschis. Seine Augen schwellen zu. Ein asthmatischer Hustenanfall.

Eben noch strotzend vor Gesundheit – nun rotzend trotz Gesundheit. Ein ungeplanter Interruptus des heimlichen Stelldicheins. Auf dem Heuschober.

Wie sich die Entdeckung des Heuschnupfens tatsächlich zutrug, fand ich nie heraus. Erstmalig diagnostiziert wurde er jedoch im 19. Jahrhundert.

Inzwischen ziehen wir die virtuelle Welt für Annäherungsversuche vor. Sie ist pollenfrei. Tatsache ist ebenfalls, dass Frauen vom allergischen Dauerschnupfen stärker betroffen sind als Männer.

Seit drei Wochen nun auch ich, wie ein Pricktest belegte. 50 Jahre lang streifte ich durch Roggenfelder, steckte meine Nase tief in Ambrosia, sinnierte unter blühenden Buchen. Es hat mich nie gejuckt.

Offensichtlich bin ich ein Allergiker light. Andere, wie meinen Bruder, beeinträchtigten die Symptome der Pollinosis massiv. Manchmal ein ganzes Jahr. Er wurde Segler. Denn: Wenn Algen blühen, vermehren sie sich lediglich tonnenweise. Für eine Immuntherapie – Hypersensibilisierung(SIT) – hatte er nicht genügend Durchhaltevermögen.

Die Spritzen muss man sich mindestens drei Jahre unter die Haut jagen. Alternativ geht es auch mit Tropfen oder Tabletten. Heilung: so lala. Mit Kortisonspray und Antihistaminika schwellen die Schleimhäute ab. Linderung ja, beschwerdelos nie. Sollte ich nun doch ein Spätentzünder sein? Und: Wie kann ich mich gegen den Angriff der tückischen Pollen noch wappnen? Zum Beispiel die Fenster hermetisch abdichten, um die Blütensaison im heimischen Bunker zu verbringen. Grillen adé, Bewegung adé, Leben adé. Pollengitter davor schrauben, um vom Knastfeeling schließlich Depressionen zu bekommen? Die Straßenkleidung vor dem Schlafzimmer ausziehen. Gerne doch. Allerdings atme ich ja nicht nur nachts. Ganz oft feucht putzen. Schon überlesen. Haare täglich waschen. Mit einer Feinstaubmaske durch den duftenden Frühling laufen usw. –  Alles gut gemeint, doch Theorie und Praxis sind selten gute Verbündete. Vielleicht frage ich einfach noch mal meinen Arzt oder Apotheker.

Die Messung des Cholesterinspielgels wird heute routinemäßig bei fast allen Blutuntersuchungen vorgenommen.  Im Allgemeinen gelten Werte >200mg/dl als erhöht, wobei oft eine Differenzierung zwischen LDL – und HDL-Cholesterin vorgenommen wird. Ein erhöhter Cholesterinspiegel (= Hypercholesterinämie) gilt als Hauptrisikofaktor für Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Mikronährstoffe können helfen, die Blutfettwerte wieder zu normalisieren. Dies ist allerdings nur in Kombination mit einer umfassenden Lebensstiländerung und regelmäßigen Laborkontrollen sinnvoll.

Omega 3 Fettsäuren wirken lipidmodulierend, senken den Triglyceridspiegel, erhöhen in moderater Weise HDL- und senken moderat LDL-Cholesterin, außerdem schützen sie die Gefäßinnenwand.

Magnesium ist als Aktivator von mehr als 300 Enzymsystemen an vielen Reaktionen im Körper beteiligt.  Auch im Energiestoffwechsel des Herz-Kreislauf-Systems spielt Magnesium eine wichtige Rolle. Da die Bioverfügbarkeit von organischen Magnesiumsalzen höher ist, sollte diesen der Vorzug gegeben werden.

Unser Wissen über die vielfältigen Wirkungen von Vitamin D wurde vor allem in den letzten Jahren stark erweitert. Schon länger bekannt ist die wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel, doch auch für unser Herz-Kreislauf-System ist Vitamin D essentiell. Als direkter Gegenspieler des Parathormons beeinflusst es den Blutdruck ebenso wie die Herzmuskelleistung und führt zu einer Reduktion des Triglycerid Spiegels. Es kann daher auch Lipidstoffwechselstörungen wie Hypercholesterinämie günstig beeinflussen.

Co Enzym Q10 auch Ubiquinon oder Ubiquinol genannt, ist wichtiger Bestandteil zelleigener Enzymkomplexe und somit bei der Umsetzung von Nahrungsenergie in der Zelle entscheidend. Die Einnahme bestimmter Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels erhöht den Bedarf an Co Enzym Q10, weshalb die Zufuhr von Ubiquinol zum einen die Stoffwechsellage verbessert und zum anderen unerwünschte Nebenwirkungen der Medikamente reduziert.

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Heiße Sommernacht. Ich wiege mich in den Armen von Hypnos. Summe mich in den wohlverdienten Schlaf. La-le-lu nur der Mann im Mond ssssssssss… He! Ich summe. Allein. Keine Widerrede. Denkste Puppe. Ssssss…… Ich gebe auf. Decke übern Kopf. Nasenspitze raus. Mein Spiegelbild am nächsten Morgen: ein müder Witz mit Clownsnase. Die Rache des verdammten Biestes leuchtet rot und prall auf meinem ehemals Meghan Markle ähnlichen Schmuckstück.

Tja, Rache ist süß. Ich war es mal. Was hilft? Heulen, damit noch meine Augen denen Bud Spencers ähneln? Ein Blutaustausch? Schließlich heißt es: Je süßer der rote Saft, umso anziehender der Besitzer für durstige Verehrer. Papperlapapp. Gelsen wählen ihre Bar nach dem Duft aus. Angesichts der Batterie an Bloody Marys, die sie bei mir zapften, scheint meiner sehr angenehm. Danke für das juckende Kompliment. Doch ich muss meine Hände still halten. Kratzen verteilt den Speichel der fiesen Plagegeister noch mehr. Ein giftiger Eiweiß-Cocktail. Mein Körper schießt mit Histamin zurück, um mich zu schützen. Das Resultat: Rötungen und Schwellungen. Dankeschön. Morgen Nacht übernehme ich lieber die Abwehr. Hole mit der Klatsche aus. Was ist schon ein kleiner Fleck an der Wand im Vergleich zu meiner Genugtuung, ein Bataillon blutrünstiger Eindringlinge besiegt zu haben? Pillepalle. Vielleicht installiere ich auch einen Ventilator, der euch nach Transsilvanien zurücktorpediert. Oder gleich – rappschrappschrapp – zermetzelt. Nein, alles viel zu harmlos. Ich werde euch so leiden lassen wie ihr mich. Und mit der Gashupe penetrant um euch herumschwirren, um euch das juckende Beulengift zu injizieren. Ja, ich habe martialische Wut. Ihr werdet sie grausam spüren. Morgen Nacht. Vorerst muss ich mich schnell selbst verarzten. Schnüre Spitzwegerich um meine Nase. Kriege kaum Luft. Runter damit. Greife zum Kühlgel mit einem leichten Antihistaminikum. Schon besser. Von meiner Gewaltbereitschaft gegenüber den Stechern abgesehen, bin ich ein Sensibelchen. Also lasse ich mir zusätzlich noch eine leichte Kortisoncreme verschreiben. Vielleicht reibe ich mir damit auch etwas Sanftmut ein. Na, ich frage am besten noch mal meinen Arzt oder Apotheker.

…und auch ein Anfang sein. Warum nicht, statt Verzicht zu üben, einmal etwas – in Ordnung bringen. Der Darm wird nicht umsonst das „Zweite Hirn“ genannt. Der Möglichkeiten gibt es viele: Den Darm säubern, entsäuern, regenerieren oder – aufbauen. Der Darm ist der „Sitz unserer Gesundheit“. Seien Sie gut zu ihm. Kümmern Sie sich um ihn. Pflegen Sie ihn. Er wird es Ihnen danken. Und Sie können die Feste feiern, wie sie fallen.

Schon seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der traditionellen chinesischen Arzneitherapie in Form von Kräutergranulaten. Nach Absprache mit Ihrem Arzt/Therapeuten fertigen wir jede Rezeptur fachgerecht und schnell an. Auf Wunsch können wir alle Anfertigungen auch zuschicken!

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Traditionelle Heilmethoden werden in China schon seit mehr als 5000 Jahren praktiziert. Die Betrachtungsweise unterscheidet sich grundsätzlich von jener der westlichen Medizin. Im Mittelpunkt stehen das Gleichgewicht von Yin und Yang sowie die Lehre der fünf Elemente. Anhand von Puls- und Zungendiagnostik gelangt der erfahrene Therapeut zu Rückschlüssen über den Energiezustand des Patienten. Danach werden eine oder mehrere Heilmethoden ausgewählt, um das angestrebte Gleichgewicht von Körper und Seele wiederherzustellen.

In der Westend Apotheke arbeiten wir bereits seit über fünfzehn Jahren mit chinesischen Kräutergranulaten. Wir legen dabei besonderen Wert auf die Qualität der Rohstoffe, die selbstverständlich allen westlichen Standards entspricht. Aus diesem Grund beziehen wir unsere Granulate ausschließlich von österreichischen Firmen, die sich auf die Beschaffung und Verarbeitung von chinesischen Kräutern spezialisiert haben.

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