Magnesium brauchen wir bei zahlreichen intrazellulären Stoffwechselvorgängen. Viele Enzymreaktionen in der Zelle benötigen Magnesium. Nervenzellen und Muskelzellen sind auf Magnesium angewiesen um richtig zu funktionieren. Auch für die Ausschüttung von Insulin wird Magnesium benötigt. Fehlt Magnesium, kann die Bauchspeicheldrüse (die das Insulin produziert) nicht richtig arbeiten, der Blutzucker steigt an, Diabetes (Zuckerkrankheit) kann die Folge sein. Auch Stress und psychische Belastungen sind wahre Magnesiumräuber. Wer viel Sport macht und dadurch viel schwitzt, weist ebenfalls einen erhöhten Magnesiumbedarf auf. Denn beim Schwitzen verlieren wir 20 mg Magnesium pro Liter. Dieser Verlust sollte rasch ausgeglichen werden, da es sonst zu Muskelkrämpfen kommen kann. Schließlich spielt der erhöhte Magnesiumbedarf auch in der Schwangerschaft eine große Rolle. Vielen Schwangeren wird die Einnahme eines hoch dosierten Magnesiumpräparates empfohlen, vor allem in der zweiten Schwangerschaftshälfte.
Die Ernährungsgesellschafen der DACH Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) legen Referenzwerte für die tägliche Zufuhr von Magnesium fest. Neuerdings werden diese als Schätzwerte angegeben und liegen bei 300mg/Tag für Frauen und bei 350mg/Tag für Männer und zwar in der Altersgruppe von 19-65 Jahren. Auch für Schwangere und Stillende bleibt die Empfehlung bei 300mg/Tag.
Es gibt zahlreiche Magnesiumpräparate auf dem Markt. Bei allen Produkten liegt Magnesium als Salz vor, das heißt es ist gebunden und muss im Dünndarm und Dickdarm gespalten werden, damit es unser Körper dort aufnehmen kann. Wichtig ist auch die Löslichkeit der Salze. Schlechte Löslichkeit bedeutet (vereinfacht gesagt) schlechte Aufnahme (Resorption). Die Löslichkeit ist aber vom pH-Wert abhängig, was die Betrachtung schwieriger macht, da wir im Magen einen sauren pH-Wert haben und im Darm einen neutralen bis leicht basischen. Die organischen Salze sind besser löslich und daher vor allem für diejenigen geeignet, die Medikamente nehmen müssen, die den pH-Wert verändern (Säureblocker, Protonenpumpenhemmer, Antazida). Auch die Verträglichkeit der organischen Magnesiumsalze ist besser.
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