Warum Sommerhitze Körper und Geist belastet
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört der Sommer zum Feuer-Element. Und zu viel Feuer? Das verbrennt unsere kostbaren Säfte, lässt uns erschöpft zurück und bringt Unruhe in den Geist. In der TCM wird starke Hitze oft mit einer Schädigung des Yin verbunden. Wenn draußen die Sommerhitze drückt, „verdampfen“ unsere kühlenden Körperflüssigkeiten. Das Ergebnis ist nicht nur Durst, sondern eine innere Trockenheit, die uns reizbar macht.
Zusätzlich verlieren wir durch das Schwitzen essenzielle Kraft (Qi). Aus westlicher Sicht wissen wir, dass wir dabei wichtige Mineralien ausschwemmen. Besonders Magnesium ist hier der Schlüssel: Es geht über den Schweiß verloren, was zu Muskelkrämpfen und Unruhe führen kann. Magnesium hilft dabei, die Gefäße zu entspannen und das Nervensystem trotz Hitze-Stress stabil zu halten.
W13 – TCM-Unterstützung bei innerer Hitze
Das Herz ist der „Kaiser“ des Sommers. Ein Übermaß an Hitze macht diesen Kaiser unruhig – wir schlafen schlechter und fühlen uns getrieben. Um die Balance zu halten, müssen wir das Herz-Feuer sanft kühlen, ohne das Verdauungsfeuer im Magen auszulöschen. Genau hier setzt die TCM an: Sie versucht nicht nur die Beschwerden zu lindern, sondern überschüssige Wärme sanft auszuleiten und gleichzeitig die Mitte zu stärken.
Ein wunderbarer Begleiter ist hier die W13 Weidinger-Mischung „Das feuchte Hitze-Modul“ (nach Dr. Georg Weidinger), die speziell darauf ausgelegt ist, Hitze auszuleiten und die Mitte zu stützen. Mischungen wie „Das feuchte Hitze-Modul“ helfen dabei, Feuchtigkeit und Hitze zu klären, damit du dich weniger „aufgequollen“ fühlst.
5 Tipps gegen innere Hitze im Sommer
- Lauwarm statt eiskalt trinken: Lass das Eiswasser weg – es schockt Deine Mitte. Lauwarme Getränke helfen Dir, Flüssigkeit besser aufzunehmen und die Körpertemperatur langfristig zu regulieren. Sie sind schonend für Magen und Kreislauf. Trink deshalb lieber lauwarmen Pfefferminz- oder Chrysanthementee. Diese Kräuter leiten Hitze ab, ohne die Verdauung zu blockieren.
Eiskalte Getränke fühlen sich zwar im ersten Moment erfrischend an. Dein Körper muss sie jedoch erst auf Körpertemperatur erwärmen, bevor er sie verwerten kann. Das kostet Energie und kann dazu führen, dass Du später sogar stärker schwitzt. - Auf rote Lebensmittel setzen: Das Herz liebt Rot. Rotes Obst und Gemüse enthalten viele antioxidative Pflanzenstoffe, die den Körper vor Hitzestress schützen. Kühlende Lebensmittel wie Beeren oder Wassermelone stärken nach TCM das Herz-Yin und bauen wertvolle Körpersäfte wieder auf. So kühlen sie den Körper von innen und beugen Austrocknung vor.
- Bitterstoffe bewusst nutzen: Die Geschmacksrichtung „Bitter“ leitet nach TCM überschüssige Hitze nach unten aus. Gleichzeitig regen Bitterstoffe die Bildung von Verdauungssäften an und unterstützen Leber und Gallenblase. So helfen sie dem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Integriere deshalb Rucola oder Chicorée regelmäßig in Deinen Speiseplan. Wer Bitterstoffe unkompliziert in den Alltag integrieren möchte, findet mit den Bittersegen Tropfen eine praktische Ergänzung.
- Magnesiumverluste ausgleichen: Beim Schwitzen verliert Dein Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Mineralstoffe. Eine gezielte Ergänzung mit Westend Multi Magnesium 7 kann helfen, den Magnesiumhaushalt auszugleichen und die entspannende Wirkung der TCM-Maßnahmen sinnvoll zu ergänzen.
- TCM-Kräuter gezielt einsetzen: Eine passende Weidinger-Mischung reguliert die thermische Belastung von innen heraus, statt nur Symptome zu bekämpfen. Die W13 „Die Hitze aus dem Kochtopf ausleiten“ fördert den Organismus dabei, überschüssige Hitze sanft auszuleiten und die Mitte zu stärken. So wird der Körper nicht einfach nur gekühlt, sondern wieder in sein natürliches Gleichgewicht gebracht.
Tipp: Die Mischung schmeckt bewusst sehr bitter. Mit einem Strohhalm und etwas frischem Ingwer lässt sie sich oft angenehmer trinken.
Mungobohnen – der natürliche Hitzekühler der TCM
In der TCM gelten Mungobohnen seit Jahrhunderten als eines der besten Lebensmittel gegen innere Hitze. Heute weiß auch die Forschung, warum: Sie enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole), die den Körper bei Hitzestress schützen und oxidativen Stress reduzieren können.
Die Mungobohnensuppe gehört in China seit Generationen zu den klassischen Sommergerichten, um den Körper an heißen Tagen zu entlasten und von innen zu kühlen. Wenn Du sie selbst ausprobieren möchtest, findest Du hier ein einfaches Rezept zum Nachkochen:
Rezept: Mungobohnensuppe (Bai He Lu Dou Tang)
Zutaten
- 250 g grüne Mungobohnen
- 100 g getrocknete Lilienknollen (Bai He, erhältlich z.B. im Asialaden)
- ca. 1,5–2 Liter Wasser
- Kandiszucker oder Zucker nach Geschmack
Zubereitung
- Für ein gleichmäßigeres Garergebnis kannst Du die Mungobohnen und die getrockneten Lilienknollen etwa 2 Stunden in kaltem Wasser einweichen.
- Anschließend die Mungobohnen gründlich waschen. Die Lilienknollen vorsichtig in einzelne Blätter teilen.
- Beides zusammen mit ca. 1,5–2 Litern Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
- Die Hitze reduzieren und die Suppe etwa 45–60 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Mungobohnen aufplatzen und weich sind.
- Nach Belieben mit etwas Kandiszucker oder Zucker süßen und kurz verrühren.
Die Mungobohnensuppe schmeckt sowohl warm als auch leicht gekühlt und ist eine wohltuende Begleitung an heißen Sommertagen.
Mit den richtigen Lebensmitteln, einer bewussten TCM-Ernährung und passenden Kräutern kannst Du Deinen Körper dabei unterstützen, heiße Sommertage gelassen zu meistern. So bleibst Du trotz Hitze in Deiner Mitte, Dein Geist kommt zur Ruhe und Du kannst den Sommer mit neuer Energie genießen.
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Dieser Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst und ersetzt keinen Arztbesuch. Die Umsetzung jeglicher Tipps liegt in der Eigenverantwortung der Leserinnen und Leser.




