Organe & Organ UhrOrgane & Organ UhrHerz & DünndarmLunge & DickdarmMilz & MagenNiere & BlaseLeber & Galle
Traditionelle MedizinTraditionelle MedizinTCM MischungenWeidinger MischungenTTM - Das OriginalTCM KräuterteesTCM BücherTCM Suppen
NahrungsergänzungNahrungsergänzung
VitamineVitamineMultivitamineVitamin DVitamin CBiotinFolsäureVitamin AVitamin BVitamin B12 - CobalaminVitamin EVitamin K
Mineralien und SpurenelementeMineralien und SpurenelementeMultimineralienMagnesiumZinkEisenSelenJodKaliumKalziumKieselsäureKupferManganPhosphorTonerde
Antioxidantien und CoenzymeAntioxidantien und CoenzymeAstaxanthinBetacarotin und CarotinoideCoenzym Q10Natürliches Vitamin CResveratrol
Verdauungsenzyme und ProbiotikaVerdauungsenzyme und ProbiotikaMilchsäurebakterien - AcidophilusProbiotika und PräbiotikaVerdauungsenzyme
PhytotherapiePhytotherapieKurkumaAloe VeraHopfenEchinaceaHanfThymianRote PreiselbeereIngwerEchter SternanisÄtherische ÖleMariendistelSchachtelhalmWeidenrindeGinkgo bilobaArtischockeHeilige MuschelMoringaHarpagophyt - TeufelskralleZitrusfrüchteBachblüten und ElixiereGrüner Kaffee
Kollagen und KnorpelKollagen und KnorpelChondroitinGlucosaminHyaluronsäureKnorpelKollagenMSM
Aminosäuren und ProteineAminosäuren und ProteineArgininBCAACarnitinCysteinGlutaminGlutathionLysinMethioninPhenylalaninTryptophanTyrosin
Fettsäuren und OmegasFettsäuren und OmegasBorretsch-ÖlDHAEPAFischölNachtkerzenölWeizenkeimöl
Bienen-ProdukteBienen-ProdukteGelee royalePollenPropolis
SportSportAminosäurenBCAA (verzweigtkettige Aminosäuren)ElektrolyteFettverbrennungKreatinProtein
Pilze und HeilpilzePilze und HeilpilzeCordycepsLöwenmähneMaitakePilz der SonnePilz-VerbindungReishiShiitake
AlgenAlgenChlorellaFucusKelpMeeresalgen-MischungSpirulina
MelatoninMelatoninSchlafampullenSpray
SupernahrungSupernahrungAcaiAshwagandhaBaobabChia-WurzelGoji BeerenHefeMacaMatcha
Kosmetik und HygieneKosmetik und HygieneVegane KosmetikKörperpflegeNutrikosmetikTierversuchsfreie KosmetikGesichtscremeHygiene und SchutzAnti-InsektenNasen-HygieneIntimhygieneMundhygieneHautpflege an Händen und FüßenMake-UpOhrpflegeMannHaarpflegeParfüms und KölnischwasserRohstoffe
Ihr ApothekerIhr ApothekerAktionen und Angebote
IndikationenIndikationenAtemwegeAusdauer und VitalitätGedächtnis und kognitive FunktionenGelenke, Knochen und MuskelnGewichtskontrolleHaarausfallHerz-KreislaufHormonelle RegulationSehen und HörenSexuelle Gesundheit und FruchtbarkeitVerdauung und TransitVerkehrRaucherentwöhnungErkältung und ImmunsystemCorona ProdukteZahngesundheitTiergesundheitAllergieSchlaf, Ruhe und WohlbefindenHaut und KörperpflegeTrinknahrungBlase, Niere & Prostata
Mutter und BabyMutter und BabyBaby HautpflegeBaby ZahnungshilfeBaby-HygieneBaby-SonnenschutzEssen für KinderFortsetzung Milch - MonateGesundheit von BabysHausapothekeHolleWeledaMama AuaMilch für das Neugeborene - MonateProbiotic PandaSäuglingsmilchSchwangerschaft und StillenWachstumsmilch - Jahre
ReiseapothekeFür Diabetiker
Erkältung und GrippeErkältung und GrippeVorbeugungBehandlungNachbehandlungLong- und Post-Covid
Medizinische Geräte und Tests
Metformin einfach erklärt

Metformin einfach erklärt

Wer die Diagnose Typ-2-Diabetes erhält, bekommt häufig zuerst Metformin verschrieben. Das Medikament wird seit vielen Jahren eingesetzt und gehört weltweit zu den wichtigsten Therapien bei Diabetes. Trotzdem tauchen im Alltag viele Fragen auf.

In unserer Serie „Diabetes-Medikamente einfach erklärt“ beantworten wir die häufigsten Fragen – so, wie sie auch in der Apotheke gestellt werden: kurz, verständlich und mit praktischen Tipps für den Alltag. Den Anfang macht Metformin.

Was ist Metformin und warum wird es bei Diabetes eingesetzt?

Metformin ist das am häufigsten eingesetzte Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Es hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken, indem es an mehreren Stellen im Stoffwechsel wirkt und den Körper bei der Regulierung des Zuckerstoffwechsels unterstützt.

Wie wirkt Metformin?

Anstatt die Bauchspeicheldrüse einfach zur Produktion von mehr Insulin anzutreiben, optimiert Metformin die Abläufe im Körper.

Die 3 wichtigsten Wirkungen von Metformin einfach erklärt:

  1. Drosselung der Leber: Die Leber ist unser größtes Stoffwechselorgan. Sie gibt bei Bedarf Zucker ins Blut ab. Bei Diabetes passiert dies oft im Übermaß. Metformin wirkt hier wie eine Bremse und verhindert, dass die Leber unnötig viel Zucker produziert.
  2. Verbesserung der Zuckerverwertung: Bei Diabetes Typ 2 können die Körperzellen das vorhandene Insulin oft nicht mehr effektiv nutzen – der Zucker bleibt im Blut, anstatt in die Zellen zu gelangen. Metformin verbessert diese „Empfindlichkeit“ der Zellen wieder. So kann der Zucker effizienter aus der Blutbahn in die Muskeln aufgenommen und dort verarbeitet werden.
  3. Verlangsamte Aufnahme im Darm: Das Medikament sorgt dafür, dass der Zucker aus der Nahrung langsamer ins Blut übergeht. Dadurch steigen die Blutzuckerwerte nach dem Essen weniger steil an.
Wie schnell wirkt Metformin?
Die blutzuckersenkende Wirkung beginnt kurz nach der Einnahme, jedoch stellt sich der volle therapeutische Effekt auf den Langzeitblutzuckerwert (HbA1c) meist erst nach einigen Wochen ein.
Nein, Metformin führt zu keiner körperlichen Abhängigkeit. Es ist ein Medikament zur dauerhaften Unterstützung des Stoffwechsels.
Metformin bleibt wirksam, allerdings ist Diabetes Typ 2 eine fortschreitende Erkrankung. Es kann sein, dass nach Jahren die körpereigene Insulinproduktion weiter nachlässt und zusätzliche Medikamente kombiniert werden müssen.

Welche Vorteile hat Metformin bei Typ-2-Diabetes?

Metformin gilt aus zwei Hauptgründen als Basistherapie:

  1. Kein Risiko für Unterzuckerungen: Da das Medikament nicht direkt die Insulinproduktion erzwingt, sinkt der Blutzucker nicht unter ein gesundes Maß ab. Das macht die Anwendung im Alltag sehr sicher.
  2. Einfluss auf das Gewicht: Im Gegensatz zu vielen anderen Diabetes-Medikamenten führt Metformin nicht zu einer Gewichtszunahme. Viele Patienten profitieren sogar von einer leichten Unterstützung bei der Gewichtsabnahme.
Glukolin - gesunder Blutzuckerspiegel 180 Kapseln
Möchten Sie Ihren Blutzucker regulieren und lästige Heißhungerattacken endlich in den Griff bekommen? Glukolin kombiniert 9 hocheffektive Pflanzenextrakte in einer einzigartigen Rezeptur.

Wie nehme ich Metformin richtig ein?

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Einnahme?

Metformin wird idealerweise während oder direkt nach einer Mahlzeit eingenommen. Dies verbessert die Verträglichkeit für Magen und Darm erheblich.

Um Nebenwirkungen zu minimieren, wird die Dosis meist „einschleichend“ verordnet. Das bedeutet, man beginnt mit einer niedrigen Dosis (z. B. einmal täglich) und steigert diese über mehrere Wochen nach ärztlicher Anweisung.
Die vergessene Tablette sollte nicht durch die doppelte Menge bei der nächsten Einnahme kompensiert werden. Die Behandlung wird einfach zum nächsten regulären Zeitpunkt fortgesetzt.

Nebenwirkungen und Verträglichkeit von Metformin

Vor allem zu Beginn der Behandlung mit Metformin treten häufig Magen-Darm-Beschwerden auf. Dazu zählen Übelkeit, Durchfall, Blähungen, ein Druckgefühl im Bauch oder ein metallischer Geschmack im Mund. In den meisten Fällen legen sich diese Beschwerden nach einigen Tagen oder Wochen wieder.

Um den Körper langsam an den Wirkstoff zu gewöhnen, wird die Behandlung meist mit einer niedrigen Dosierung begonnen, die anschließend über mehrere Wochen gesteigert wird. So kann sich der Körper schrittweise an das Medikament anpassen.

Um die Verträglichkeit zu verbessern, sollte Metformin idealerweise während oder direkt nach einer Mahlzeit eingenommen werden.

Da Metformin über die Nieren ausgeschieden wird, ist es wichtig, die Nierenfunktion regelmäßig ärztlich überprüfen zu lassen.

In sehr seltenen Fällen kann es zu einer sogenannten Laktatazidose kommen. Dabei handelt es sich um eine schwere Stoffwechselentgleisung mit Übersäuerung des Körpers. Dieses Risiko ist äußerst gering und tritt fast ausschließlich auf, wenn wichtige Risikofaktoren – etwa eine ausgeprägte Nierenschwäche oder starker Alkoholkonsum – nicht beachtet werden.

Metformin im Alltag – was tun in besonderen Situationen?

Was tun, wenn ich eine Einnahme vergessen habe?
In diesem Fall sollte die vergessene Tablette nicht nachträglich eingenommen werden. Es wird empfohlen, zum nächsten regulären Zeitpunkt mit der verordneten Dosis fortzufahren. Eine doppelte Dosis zur „Korrektur“ ist zu vermeiden, da dies das Risiko für Magen-Darm-Beschwerden unnötig erhöht.
Bei starkem Flüssigkeitsverlust (z. B. durch einen Magen-Darm-Infekt oder hohes Fieber) sollte Metformin vorübergehend abgesetzt werden. Es besteht sonst das Risiko, dass die Nieren belastet werden und sich der Stoffwechsel übersäuert. In einer solchen Situation sollte zeitnah Rücksprache mit der hausärztlichen Praxis gehalten werden.
Hier ist Vorsicht geboten. Metformin muss in der Regel 48 Stunden vor der Untersuchung abgesetzt werden. Erst zwei Tage nach der Untersuchung darf es wieder eingenommen werden – vorausgesetzt, die Nierenfunktion ist stabil. Informieren Sie das radiologische Personal unbedingt vorab über die Einnahme.
Bei geplanten Operationen unter Vollnarkose wird Metformin meist 48 Stunden vor dem Eingriff pausiert. Die Wiederaufnahme erfolgt in der Regel erst, wenn die Nahrungsaufnahme wieder normal möglich ist und die Nierenwerte stabil sind.
Ein moderater Konsum ist meist unproblematisch. Es sollte jedoch auf exzessiven Alkoholkonsum oder „Binge-Drinking“ verzichtet werden, da Alkohol die Zuckerneubildung in der Leber blockiert. In Kombination mit Metformin steigt das Risiko für eine gefährliche Übersäuerung des Blutes (Laktatazidose).
Wenn Übelkeit oder Durchfall dauerhaft bestehen bleiben, sollte nicht eigenmächtig abgebrochen, sondern das Gespräch mit dem Arzt gesucht werden. Gelegentlich hilft ein Wechsel auf ein Präparat mit verzögerter Wirkstofffreisetzung (Retard-Tabletten) oder eine Anpassung der Dosierungsschritte.

Metformin ist im Vergleich zu anderen Diabetes-Medikamenten (wie Insulin) recht flexibel, da es kaum ein Risiko für plötzliche Unterzuckerungen birgt. Dennoch sollte die Anpassung strukturiert erfolgen:

  • Orientierung an den Mahlzeiten: Da Metformin am besten verträglich ist, wenn es zum Essen eingenommen wird, sollte man im Zielland so schnell wie möglich zum dortigen Rhythmus (Frühstück/Abendessen) übergehen.
  • Der Zeitabstand: Bei einer Zeitverschiebung von nur wenigen Stunden (bis zu 3–4 Stunden) kann das Medikament meist einfach zur entsprechenden Mahlzeit im Urlaubsland eingenommen werden.
  • Bei langen Flügen Westwärts (der Tag wird länger): Wenn der Abstand zwischen zwei Dosen deutlich mehr als 12 Stunden betragen würde, kann nach Rücksprache mit dem Arzt eine zusätzliche kleine Zwischenmahlzeit mit einer halben Dosis sinnvoll sein, um den Spiegel stabil zu halten.
  • Bei langen Flügen Ostwärts (der Tag wird kürzer): Hier rücken die Mahlzeiten enger zusammen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Tabletteneinnahmen nicht zu dicht beieinander liegen (mindestens 6–8 Stunden Abstand), um die Magen-Darm-Verträglichkeit nicht zu gefährden.
  • Tipp für den Flug: Das Medikament sollte immer im Handgepäck mitgeführt werden (zusammen mit einer Kopie des Rezeptes oder einem ärztlichen Attest), falls der Koffer verspätet ankommt.

Metformin: Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Metformin wird fast vollständig über die Nieren ausgeschieden. Wenn andere Medikamente die Nierenfunktion beeinflussen oder selbst den Blutzuckerspiegel verändern, kann das die Wirkung von Metformin entweder abschwächen oder das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.

Welche Medikamente beeinflussen den Blutzucker (Gegenspieler)?

Einige Wirkstoffe können den Blutzuckerspiegel anheben und so die Arbeit von Metformin erschweren:

  • Kortison (Glukokortikoide): Dies ist der bekannteste „Gegenspieler“. Kortison erhöht den Blutzucker deutlich. Werden kortisonhaltige Tabletten oder Spritzen benötigt, muss die Metformin-Dosis oft vorübergehend angepasst werden.
  • Hormonelle Verhütungsmittel: Die „Pille“ oder andere Hormonpräparate können den Zuckerstoffwechsel leicht beeinflussen, was bei der Einstellung der Dosis berücksichtigt werden sollte.

Da die Niere der „Ausgang“ für Metformin ist, muss man bei Medikamenten aufpassen, die die Nierenleistung kurzfristig verändern können:

  • Entwässerungstabletten (Diuretika): Diese werden oft bei Bluthochdruck oder Herzschwäche eingesetzt. Sie verändern den Flüssigkeitshaushalt und können die Nierenfunktion beeinflussen.
  • Bestimmte Blutdrucksenker (ACE-Hemmer): Auch diese wirken direkt auf die Nierendurchblutung. In der Regel ist die Kombination mit Metformin sehr gut und sogar sinnvoll, sollte aber ärztlich überwacht werden.
  • Schmerzmittel (NSAR): Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac können bei hoher Dosierung oder dauerhafter Einnahme die Nieren belasten. Wer Metformin nimmt, sollte bei Schmerzen eher auf Alternativen wie Paracetamol ausweichen oder die Anwendung kurz halten.

Einige Medikamente behindern den Transport von Metformin im Körper. Ein Beispiel ist Cimetidin (ein Mittel gegen zu viel Magensäure). Es kann dazu führen, dass die Metformin-Konzentration im Blut steigt, was das Risiko für Nebenwirkungen erhöht. Moderne Magenschutz-Mittel (wie Pantoprazol) sind hier meist unproblematischer.

Unterschied zwischen dem Original Glucophage® und einem Generikum?

Das Originalpräparat ist das Medikament des Herstellers, der den Wirkstoff Metformin entwickelt und zuerst auf den Markt gebracht hat.

Ein Generikum ist ein Nachahmerprodukt, das nach Ablauf des Patentschutzes von anderen Firmen (z. B. Ratiopharm, Hexal, 1APharma) hergestellt wird. Der therapeutische Wirkstoff – Metformin-Hydrochlorid – ist in beiden Fällen identisch.

Sind Generika genauso wirksam wie das Original?
Ja. In der EU müssen Generika die sogenannte Bioäquivalenz nachweisen. Das bedeutet, sie müssen im Körper die gleiche Menge Wirkstoff in der gleichen Zeit freisetzen wie das Original. Die strengen Qualitätsvorgaben für die Herstellung sind für alle Anbieter gleich.
Auch wenn der Hauptwirkstoff gleich ist, unterscheiden sich Generika oft in den Hilfsstoffen (Füllstoffe, Bindemittel, Farbstoffe oder die Beschichtung der Tablette). Daher können Form, Farbe, Größe und Geschmack von Hersteller zu Hersteller variieren.
Obwohl der Wirkstoff identisch ist, können manche Patienten empfindlich auf die unterschiedlichen Hilfsstoffe reagieren. In seltenen Fällen führt ein Wechsel des Herstellers dazu, dass die Magen-Darm-Verträglichkeit kurzzeitig schwankt.
Die Hersteller von Generika müssen keine Kosten für die ursprüngliche Forschung und Entwicklung des Wirkstoffs aufwenden. Da die Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit bereits durch das Original vorliegen, können sie das Medikament zu einem Bruchteil des Preises anbieten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Darf Metformin während der Schwangerschaft eingenommen werden?
Ja, nach aktueller Studienlage gilt Metformin als sicher. Während früher bei Feststellung einer Schwangerschaft konsequent auf Insulin umgestellt wurde, wird Metformin heute oft weitergeführt – insbesondere, wenn es bereits vorab zur Behandlung eines PCO-Syndroms (Polycystisches Ovarsyndrom) oder bei bestehendem Typ-2-Diabetes eingesetzt wurde. Die Entscheidung trifft jedoch immer der behandelnde Arzt.
Ja, wenn eine Ernährungsumstellung und Bewegung nicht ausreichen, um die Blutzuckerwerte zu stabilisieren, kann Metformin eine Alternative oder Ergänzung zu Insulin darstellen. Es ist für viele Patientinnen komfortabler in der Handhabung als Spritzen, allerdings muss im Einzelfall geprüft werden, ob die Blutzuckerziele damit erreicht werden.
Metformin ist plazentagängig, das heißt, es gelangt in den Kreislauf des ungeborenen Kindes. Umfangreiche Studien haben jedoch bisher keine erhöhte Rate an Fehlbildungen oder Entwicklungsstörungen gezeigt. Langzeitbeobachtungen deuten darauf hin, dass es für das Kind oft sicherer ist, einen gut eingestellten mütterlichen Blutzucker durch Metformin zu haben, als zu hohe Zuckerwerte zu riskieren.
Ja, Stillen ist unter Metformin möglich. Der Wirkstoff geht nur in sehr geringen Mengen in die Muttermilch über. Die beim Säugling ankommende Dosis ist so niedrig, dass in der Regel keine Auswirkungen auf das Kind zu erwarten sind. Dennoch sollte die Gewichtsentwicklung des Säuglings wie üblich beobachtet werden.
In manchen Fällen reicht die Wirkung von Metformin allein nicht aus, um die sehr strengen Blutzucker-Zielwerte in der Schwangerschaft einzuhalten. In diesen Fällen wird zusätzlich oder alternativ Insulin verordnet, da dieses die Plazenta nicht passiert und den Blutzucker sehr präzise steuern kann.

Wichtiger Hinweis: Jede medikamentöse Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit muss engmaschig durch Diabetologen und Gynäkologen begleitet werden. Eigenmächtige Änderungen der Dosierung sollten unbedingt vermieden werden.

Wichtige Hinweise

Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und Information. Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar.

Bitte beachten Sie zudem folgende Punkte:

  • Kein Ersatz für einen Arzt: Diese Inhalte können und dürfen das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer an qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.
  • Keine eigenmächtige Änderung: Ändern Sie niemals eigenständig die Dosierung Ihrer Medikamente oder setzen Sie diese ab, ohne dies vorher mit Ihrem behandelnden Arzt abzusprechen. Dies gilt insbesondere für chronische Erkrankungen wie Diabetes.
  • Individuelle Faktoren: Jeder Krankheitsverlauf ist individuell. Wechselwirkungen, Vorerkrankungen (insbesondere der Nieren) und persönliche Lebensumstände müssen von einem Arzt bewertet werden.
  • Notfälle: Bei akuten gesundheitlichen Problemen oder Notfällen kontaktieren Sie bitte umgehend den Rettungsdienst oder einen ärztlichen Notdienst.
  • Haftungsausschluss: Obwohl die Informationen mit großer Sorgfalt zusammengestellt wurden, übernehmen wir keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte.

Dieser Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst und ersetzt keinen Arztbesuch. Die Umsetzung jeglicher Tipps liegt in der Eigenverantwortung der Leserinnen und Leser.

Unsere Leistungen für Menschen mit Diabetes

Filtern

Suche
Suche
Verwendung
Verwendung
Etiketten
Etiketten
Geschmack
Geschmack
Preis zwischen
Preis zwischen
Organe & Organ UhrOrgane & Organ UhrHerz & DünndarmLunge & DickdarmMilz & MagenNiere & BlaseLeber & Galle
Traditionelle MedizinTraditionelle MedizinTCM MischungenWeidinger MischungenTTM – Das OriginalTCM KräuterteesTCM BücherTCM Suppen
NahrungsergänzungNahrungsergänzung
VitamineVitamineMultivitamineVitamin DVitamin CBiotinFolsäureVitamin AVitamin BVitamin B12 – CobalaminVitamin EVitamin K
Mineralien und SpurenelementeMineralien und SpurenelementeMultimineralienMagnesiumZinkEisenSelenJodKaliumKalziumKieselsäureKupferManganPhosphorTonerde
Antioxidantien und CoenzymeAntioxidantien und CoenzymeAstaxanthinBetacarotin und CarotinoideCoenzym Q10Natürliches Vitamin CResveratrol
Verdauungsenzyme und ProbiotikaVerdauungsenzyme und ProbiotikaMilchsäurebakterien – AcidophilusProbiotika und PräbiotikaVerdauungsenzyme
PhytotherapiePhytotherapieKurkumaAloe VeraHopfenEchinaceaHanfThymianRote PreiselbeereIngwerEchter SternanisÄtherische ÖleMariendistelSchachtelhalmWeidenrindeGinkgo bilobaArtischockeHeilige MuschelMoringaHarpagophyt – TeufelskralleZitrusfrüchteBachblüten und ElixiereGrüner Kaffee
Kollagen und KnorpelKollagen und KnorpelChondroitinGlucosaminHyaluronsäureKnorpelKollagenMSM
Aminosäuren und ProteineAminosäuren und ProteineArgininBCAACarnitinCysteinGlutaminGlutathionLysinMethioninPhenylalaninTryptophanTyrosin
Fettsäuren und OmegasFettsäuren und OmegasBorretsch-ÖlDHAEPAFischölNachtkerzenölWeizenkeimöl
Bienen-ProdukteBienen-ProdukteGelee royalePollenPropolis
SportSportAminosäurenBCAA (verzweigtkettige Aminosäuren)ElektrolyteFettverbrennungKreatinProtein
Pilze und HeilpilzePilze und HeilpilzeCordycepsLöwenmähneMaitakePilz der SonnePilz-VerbindungReishiShiitake
AlgenAlgenChlorellaFucusKelpMeeresalgen-MischungSpirulina
MelatoninMelatoninSchlafampullenSpray
SupernahrungSupernahrungAcaiAshwagandhaBaobabChia-WurzelGoji BeerenHefeMacaMatcha
Kosmetik und HygieneKosmetik und HygieneVegane KosmetikKörperpflegeNutrikosmetikTierversuchsfreie KosmetikGesichtscremeHygiene und SchutzAnti-InsektenNasen-HygieneIntimhygieneMundhygieneHautpflege an Händen und FüßenMake-UpOhrpflegeMannHaarpflegeParfüms und KölnischwasserRohstoffe
Ihr ApothekerIhr ApothekerAktionen und Angebote
IndikationenIndikationenAtemwegeAusdauer und VitalitätGedächtnis und kognitive FunktionenGelenke, Knochen und MuskelnGewichtskontrolleHaarausfallHerz-KreislaufHormonelle RegulationSehen und HörenSexuelle Gesundheit und FruchtbarkeitVerdauung und TransitVerkehrRaucherentwöhnungErkältung und ImmunsystemCorona ProdukteZahngesundheitTiergesundheitAllergieSchlaf, Ruhe und WohlbefindenHaut und KörperpflegeTrinknahrungBlase, Niere & Prostata
Mutter und BabyMutter und BabyBaby HautpflegeBaby ZahnungshilfeBaby-HygieneBaby-SonnenschutzEssen für KinderFortsetzung Milch – MonateGesundheit von BabysHausapothekeHolleWeledaMama AuaMilch für das Neugeborene – MonateProbiotic PandaSäuglingsmilchSchwangerschaft und StillenWachstumsmilch – Jahre
ReiseapothekeFür Diabetiker
Erkältung und GrippeErkältung und GrippeVorbeugungBehandlungNachbehandlungLong- und Post-Covid
Medizinische Geräte und Tests
Suche
Suche
Verwendung
Verwendung
Etiketten
Etiketten
Geschmack
Geschmack
Preis zwischen
Preis zwischen